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  Papa Edmund   Papa Läuft für Seine Kinder             Ich hab euch Lieb ! mein Sohne André und Young-Sub
Papa Edmund der Kanadier, läuft am 28. September 2008 mit der Startnummer 5951 auf seinem roten Shirt mit weißer Aufschrift in Berlin den Marathon für André und Young-Sub - lief am 24.09.2006 den Berlin-Marathon mit der Startnummer 15111 - lief am 30.09.20007 den Berlin-Marathon mit der Startnummer 7222 Ergebnis: Berlin-Marathon 2006 (15111): 6:32, Platz 30.058 in AK M50 Jahrgang 1955, Sänger und Gesangslehrer aus Frankfurt a.M./Hessen Die Seite gib es auch in der Sprache                            Englisch mit mehr Bildern                                                 und neues....                                                            Hir kliken-->                                                                                                                                                          Drei mal haben meine Hüftgelenke sehr weh getan, was mir nicht beim Training passiert ist, und ich musste mich sehr verlangsamen, bis der Schmerz zurück gegangen ist. Schade, denn meine Muskeln fühlten sich gut! Als ich wieder angefangen habe, im normalen Tempo zu laufen gab es dann einen neuen Ruf: "Papa Lauft!" Nach dem Lauf des Berliner Marathon 2006 Der Name "Papa-Lauf" ist so gut! Unsere T-Shirts wurden immer gelesen - von Vorne und von Hinten. Einige fanden es amüsant, einige sagten "Toll!" und "Super!" -von Vorne: am Anfang hörte ich immer wieder "papa-lauf.de" oder "es laufen Papis!" -von Hinten: manchmal hörte ich meinen eigenen Namen - was für ein Motivation! Einige anderen haben "papapapapapapapa" (ich habe es auch für "Papa Papa Papa Papa" verstanden, aber vielleicht ist es auch ein Marathon-Ruf hier in Berlin?) Später als ich etwas langsamer geworden bin (mit Absicht natürlich, so dass die Leute besser mein T- Shirt lesen konnten!), dann kam "Papa-Lauf" als Befehl: "Papa: lauf!" Es hat mich weiter motiviert! Ich dachte öfters an meinen Sohn, an meine Frau und ihren Sohn: ich mache es für Euch, für alle Kinder in der Welt die ein Elternteil nicht sehen dürfen, und das hat mich durchgebracht! Es war eine wunderbare Erfahrung! Was für ein Wetter! Was für eine Stimmung! Ich bedanke mich bei Papa-Ralf herzlich, der uns durch seinen Aufruf und seine Aktionen zusammen gebracht hat. Ralf, du motivierst uns unglaublich! Danke schön! Wir machen weiter! Mein Traum: 2007 rennen mit uns ca. 100 Läufer: und nicht nur traurige Väter, sondern Männer und Frauen die uns unterstützen wollen, dass (wie beim UN Charter of Rights) Kinder in Deutschland endlich Recht haben auf beide Eltern. Deutschland ist weit davon entfernt von Kinderfreundlich zu sein! Deutschland liegt mit Korea ganz unten und ganz hinten! Edmund B. aus Frankfurt läuft für André und Young-Sub am 30. September den Berlin-Marathon Meine Frau sieht jetzt ihren Sohn wieder, aber ich möchte trotzdem wieder für beide laufen! Ich kann auch das Hemd von 06 wieder tragen ... bringt mir Glück! Ich freue mich sehr darauf! euer Edmund Brownless E-mail ->      ebrownless@gmx.net webseite -> www.edmundbrownless.de Vor dem Lauf 2006 Marathon Berlin Fast jedes mal, wenn ich irgendwo "Papa" höre, denke ich, daß mein Sohn mich ruft - aber nein - ich darf ihn so wenig sehen. Es ist ein anderes Kind - und dann denke ich daran, wie ich meinen Sohn vermisse. Bin ich im Supermarkt und sehe einen Vater mit Kind, frage ich mich immer wieder: warum darf ich nicht mit meinem Kind einkaufen gehen? Aber die Zeit ist immer so knapp. Ich bin jetzt im Flugzeug und fliege in mein Heimatland und höre wieder "Papa", und es klingt wirklich als wäre es mein Sohn, aber es kann nicht sein, ich darf nicht mit ihm in meine Heimat fliegen. Ich höre manchmal "Papa" in meinem Kopf - ja, das ist mein Sohn! Ich höre wirklich seine Stimme. "Papa" ruft er. Er ist erst 2 Jahre alt und kann sich noch nicht richtig ausdrücken, daß er seinen Vater heute und vielleicht jeden Tag sehen will, daß er nicht einverstanden ist, daß er seinen Vater für 5-6 Wochen in den Ferien nicht sehen darf. Mir kommen Tränen, weil wir, ich und er, die ganzen Ferien über warten müssen, und weil ich jetzt zu meiner Familie ohne ihn fahren muß. Seine Großmutter hätte ihn so gerne in diesem Sommer gesehen. Sie hat ihn bis jetzt erst zweimal gesehen. Sie (80 Jahre alt) hat nur dieses eine (und geplante) Enkelkind und hat sich über seine Geburt so gefreut. Sieben Monate später wußte sie nicht mehr, ob sie überhaupt noch eine Großmutter ist. Meine Schwester hat ihren Neffen nie gesehen. Sie kauft für ihn immer Geschenke, fühlt sich wie seine Tante, aber sie kennt ihn nur von Fotos. In meines Mutters Haus sind überall Fotos von ihm zu sehen. André darf seine anderen Großeltern und Tanten fast täglich sehen. Sie haben mehr Rechte als ich als Vater und meine Mutter als Großmutter. André verliert so viel, nur weil seine Mutter jahrelang Rache ausüben will. Und die deutschen Gesetze erlauben es! Ich bin jetzt glücklich verheiratet. Aber André wird mein einziges Kind bleiben. Leider wird es kein Kind mehr für uns geben, auch wenn wir wollten. Auf meinem T-shirt für den Berliner Marathon steht: "Edmund läuft für André und Young-Sub". Young-Sub ist der Sohn meiner jetzigen Frau. Sie hat ihn 14 Jahre nicht gesehen: Deutschland und Süd-Korea sind ähnlich: zwei Lände mit veralteten und undemokratischen Gesetzten. In Deutschland werden die Väter diskriminiert und in Korea die Mütter. Ich kämpfe jetzt für zwei Kinder in zwei Ländern! Die Gesetze erlauben unmenschliches und ungerechtes in Deutschland: -Ein geplantes Kind verliert seinen Vater oder darf ihn kaum sehen. -Eine Großmutter darf ihr Enkelkind fast nie sehen. -Ein Kind, das seinen Vater kaum sehen darf, hat den Nachteile die Sprache seines Vaters und seiner Großmutter nicht richtig zu lernen. Die Zeit ist knapp - aber wir versuchen es - ich will, daß er mit seiner Großmutter reden kann! Aber mein Sohn sagt mir immer wieder Worte, die ich nicht verstehen kann. Auf der Schaukel am Spielplatz sagt er immer wieder "donanj" und wird frustriert, weil ich nicht weiß, was er mir sagen will. Wenn er das Wort auf Englisch nicht kennt, dann kommt für ihn natürlich nur Russisch in Frage. Obwohl Andrés Mutter mich verlassen hat, lerne ich immer weiter Russisch - ich mache es für André, es ist seine Muttersprache. Obwohl er Deutscher ist, hat er im Moment gar keine Möglichkeit Deutsch zu lernen. Ich hätte gerne, daß er viel Kontakt zu anderen deutschen Kindern hat, aber ich glaube, daß er wenig Kontakt zu irgendwelche andere Kindern hat. Jedesmal, wenn ich zwei andere Kinder zu uns einlade, hängt André die ganze Zeit sehr an mir (weil er meine Liebe so sehr braucht), oder er spielt eher alleine. Ein Kind, daß nur aufwächst, wo seine Mutter arbeitet, wo statt dem Vater andere Erwachsene die Babysitter sind, hat eine sehr unausgeglichene Welt: überwiegend mit Erwachsenen, überwiegend mit Frauen. Und in Deutschland sind Lehrer und Erzieher im Kindergarten überwiegend Frauen. Ich habe hier keine Vorurteile, aber die Welt hat zwei Seiten und jedes Kind braucht sowohl weibliche wie männliche Einflüsse . In Deutschland wachsen anscheinend ca. 2 Millionen Kinder ohne diese Ausgeglichenheit auf. Das wird zu einer nationalen Katastrophe führen. Pisa 3 oder 4 werden noch schlechtere Resultate haben, da so viele Kinder Aufgabehilfe nur von einem Elternteil bekommen. Warum ein Marathon? Weil ich protestieren will! Ich habe nie so etwas gemacht, aber Väter müssen etwas in Deutschland unternehmen. Ich habe öfters an einen Hungerstreik gedacht, aber dann schade ich mir vielleicht selbst als Vater, Ehemann und Lehrer, aber ein Marathon schadet niemand, im Gegenteil, ich bin "fitter" als eh und je! Ich hoffe, daß alles klappt mit den 42 Kilometern - es ist eine sehr große Herausforderung für viele von uns, die im September mitlaufen wollen! Ein anderer Vater fragte mich in Mai: "Hast du so etwas schon einmal gemacht?" "Nein" sagte ich. "Gott sei Dank!" jubelte er. Gegen was will ich protestieren: ich bin als Mann und als Vater in Deutschland diskriminiert. Als Kanadier hätte ich ganz andere Rechte in meinem Land. Mein Sohn hätte das Recht auf beide Eltern, gemeinsames Sorgerecht wäre selbst verständlich. Eine kanadische Mutter, die dem Vater verweigert sein Kind zu sehen, würde vor Gericht gebracht und dafür hart gestraft. Aber nicht in Deutschland! In Deutschland ein Vater hat anscheinend das Recht auf Umgang mit seinem Kind. Aber ich mußte vor Gericht gehen, um dieses Rechte zu erkämpfen. Ich muß jetzt wahrscheinlich ein zweites mal vor Gericht gehen, weil die Mutter nicht den Vereinbarungen folgen will. Und wer hat bezahlt? Ich für meinen Teil und ich für ihren Teil, da ich Steuerzahler bin. Das Sozialamt bezahlt für sie, auch wenn sie meine Rechte nicht erlauben will! In einem Fall (nicht in meinem) wurde einer jungen Mutter von einem deutschen Amt empfohlen, ihrem Freund zu verlassen, da sie dann viel mehr Geld vom Staat bekommen würde! Die Mutter hat mir gesagt, daß sie nicht gefragt wurde, ob sie diesen Freund überhaupt liebte! Sie war sehr enttäuscht. Hat jemand meiner Exfreundin vielleicht das gleiche erzählt? Ich kenne verschiedene Fälle wo Müttern, die 6-7 Monate mit dem Vater lebten und dann plötzlich ohne Vorwarnung ausgezogen sind. Dann wird von einer "Eheähnlichen Wohngemeinschaft" geredet um sicher zu sein, daß der Vater Unterhalt für die Mutter bezahlen muß. In meinem Fall wollte die Mutter zusätzlich, daß ich einen Brief unterschreibe, der aussagt, daß sie nie bei mir gelebt hat, so daß ihre Eltern nicht das Kindergeld, welches sie weiterhin bezogen haben, zurückzahlen müssen. Für den Unterhalt wäre es eine "Eheähnliche Wohngemeinschaft", aber für das Kindergeld wollte sie bei einen anderen Amt behaupten nie bei mir gelebt zu haben! Ich habe die Unterschrift verweigert und innerhalb der nächsten paar Wochen war sie weg! Kein Wunder, daß das Sozialsystem in Deutschland nicht mehr funktioniert! Nachwort: Im August durfte meine Frau ihren Sohn Young-Sub in Korea zum ersten mal in 14 Jahren sehen! Er wusste weder ihren Namen noch wie sie aussieht. Drei Tage lang siezte er seine Mutter, schämte sich. Dann kam einen Anruf mit "Mama, saranghe" - "Mama, ich liebe dich." Jetzt will er nur bei seiner Mutter leben! Ich hoffe, dass er weiterhin Kontakt mit seinem Vater haben will, aber ob er will oder nicht wissen wir noch nicht. Was denkt er über seinen Vater, der ihn nichts über seiner Mutter erzählt hat, und der nicht wollte, dass er seine Mutter sieht? Eine Warnung vielleicht für Mütter in Deutschland die verweigern, ihren Kindern Umgang zu ihrem Vater: macht ihr es lang genug, dann verliert ihr vielleicht auch das Kind später!
Wir weisen auf die VN-Kinderrechtskonvention  Artikel 9 hin ! von der Bundesrepublik Deutschland unterzeichnet(Zustimmung von Bundestag und Bundesrat durchGesetz vom 17. Februar 1992 – BGBl. II S. 121) Hinterlegung der Ratifikationsurkundebeim Generalsekretär der Vereinten Nationen für Deutschland in Kraft getreten (Bekanntmachung vom 10. Juli 1992 – BGBl. II S. 990 PDF. Vereinten Nationen Übereinkommen über die Rechte des Kindes